FAQ

Häufige Fragen.

Was die Plattform kann, wie der Datenschutz läuft und für wen sie gemacht ist.

SportsPirates in drei Sätzen

Das Betriebssystem fürs Nachwuchsleistungszentrum.

SportsPirates führt ein NLZ digital: Spielerakten, Termine, Belastungssteuerung, Scouting und Medizin in einer Plattform, gebaut für Daten Minderjähriger. Kompass, die Vereins-KI, beantwortet Fragen zum Kader auf euren echten Daten, ohne dass ein Klarname den Server verlässt. Das Pilot-NLZ in der Regionalliga arbeitet damit im laufenden Betrieb, mit über 250 Spielerakten.

Häufige Fragen, klare Antworten.

Aus echten Gesprächen mit NLZ-Leitern, Trainern und Datenschutzbeauftragten. Was hier steht, läuft so im Pilot-NLZ.

Plattform & Cockpit

Für wen ist SportsPirates gemacht?

Für Nachwuchsleistungszentren und ambitionierte Jugendabteilungen. Das Pilot-NLZ in der Regionalliga führt über 250 Spielerakten in der Plattform. Rollen für Leitung, Trainer, Scouts und Physios sind eingebaut, jede mit eigenem Zugriff und Team-Zuordnung. Spieler selbst haben keinen Zugriff auf die Werkzeuge.

Was kann die Plattform konkret?

Spielerakten mit Stammdaten, Einsätzen, Anwesenheit, Dokumenten und Fotos. Dazu Belastungssteuerung mit ACWR-Frühwarnung, Formkurven, Bio-Banding, Relative-Age-Analysen, Scouting-Bögen mit Verlauf, Durchlässigkeits-Regeln, Trainingsplanung, Platzbuchung, Web-Push, Ticketsystem, Mediathek und Kompass, die Vereins-KI.

Was ist das Cockpit?

Die Kommandozentrale der Plattform: Kader, Termine, Leistung und Vorhersage an einem Ort, mit über 140 Metriken. Leitung, Trainer, Scouts und Physios arbeiten in denselben Daten, jeder mit den Rechten seiner Rolle.

Ersetzt ihr DFBnet oder unsere Mitgliederverwaltung?

Nein, bewusst nicht. Spielrecht, Passwesen und Spielberichte bleiben beim Verband, Beiträge in eurer Mitgliederverwaltung. SportsPirates ist das Arbeitswerkzeug für die sportliche Führung des NLZ. Spielplan und Tabelle der Regionalliga liest die Plattform selbst ein.

Hilft die Plattform bei der DFL-Lizenzierung?

Anhang V der DFL-Lizenzierungsordnung fordert eine Datenbank für Spieler-, Medizin-, Schul- und Scouting-Daten sowie eine Belastungssteuerung. Genau diese Bereiche deckt die Plattform ab, mit Einwilligungs-Prüfung an jedem Lesepfad.

Braucht es Hardware oder eine GPS-Anbindung?

Nein. Die Plattform läuft im Browser. GPS- und Belastungsdaten aus Polar, Catapult oder STATSports kommen als CSV- oder Excel-Export rein, ein Live-API-Vertrag ist keine Voraussetzung.

Funktioniert das auch am Platz auf dem Handy?

Ja. Die Plattform läuft im Browser auf jedem Gerät, Anwesenheit lässt sich direkt am Platz abhaken. Web-Push erinnert das Team an Termine, ohne dass eine App installiert werden muss.

Kompass, die Vereins-KI

Was ist Kompass?

Die Vereins-KI der Plattform. Kompass beantwortet Fragen zum Kader und zur Saison auf Deutsch, geerdet auf euren echten Daten: Wer ist überlastet, wer zeigt einen Form-Dip, wann passt ein Sichtungstermin. Jeder Verein kann den Assistenten unter eigenem Namen laufen lassen.

Was macht Kompass anders als ChatGPT?

Kompass arbeitet mit 38 Werkzeugen direkt auf euren Live-Daten und rechnet, statt zu raten. Vor jedem KI-Aufruf werden Namen pseudonymisiert, das Modell läuft bei einem europäischen Anbieter. Er schlägt Termine vor, entwirft Trainingseinheiten und schreibt nie ungefragt. Kontingente je Nutzer und Monat sind einstellbar.

Erfindet Kompass Zahlen?

Nein. Jede Zahl in einer Antwort stammt aus einem Werkzeug-Aufruf auf euren Daten. Trägt die Datenlage eine Frage nicht, sagt Kompass das, statt eine Antwort zu konstruieren.

Kann Kompass etwas in unseren Daten ändern?

Kompass entwirft Termine und Trainingseinheiten, trägt aber nichts selbst ein. Jeder Entwurf bleibt ein Entwurf, bis ein Trainer ihn übernimmt. Die Entscheidung bleibt immer bei Menschen.

Können wir die KI-Kosten begrenzen?

Ja. Kontingente je Nutzer und Monat legt der Verein selbst fest. Kosten bleiben planbar, kein offenes Ende.

Datenschutz & DSGVO

Wie geht ihr mit Gesundheitsdaten Minderjähriger um?

Medizinische Felder liegen hinter Einwilligungs-Sperren nach Art. 9 DSGVO. Ohne aktive Einwilligung bleibt das Feld zu, auch für Admins. Jeder Zugriff landet im Audit-Log, beim Löschen greift die DSGVO-Löschkaskade über alle verbundenen Daten.

Wo liegen unsere Daten?

Auf Servern in Deutschland. Bei Kompass verlässt kein Klarname den Server: Namen werden vor jedem Aufruf pseudonymisiert, das Modell läuft bei einem europäischen Anbieter.

Was sieht das Sprachmodell bei einer KI-Anfrage?

Platzhalter statt Personen. Vor jedem Aufruf ersetzt der Server Klarnamen und Geburtsdaten, das Modell sieht 'Spieler A' und die nötigen Werte. Die Auflösung zurück zum Spieler passiert ausschließlich auf dem eigenen Server, nach der Antwort.

Was passiert, wenn eine Einwilligung widerrufen wird?

Die Einwilligung ist ein Schalter in der Datenbank, kein Passus im Vertrag. Wird sie widerrufen, schließt das Feld sofort, für jeden Lesepfad, auch für Kompass.

Wer sieht welche Daten?

Vier Rollen mit hartem Team-Scoping: Leitung, Trainer, Scout und Physio sehen jeweils nur ihre Teams und die Felder ihrer Rolle. Spieler selbst haben keinen Werkzeug-Zugriff. Was eine Rolle im normalen Zugriff nicht sehen darf, sieht sie auch über Kompass nicht.

Unterstützt ihr uns bei DSFA und Auftragsverarbeitung?

Ja. Fragen zu Auftragsverarbeitung, DSFA oder zur Rechtsgrundlage einzelner Felder beantworten die Leute, die die Sperren gebaut haben, gern auch direkt mit eurem Datenschutzbeauftragten.

Onboarding & Betrieb

Wie kommen unsere Bestandsdaten in die Plattform?

Über das Onboarding mit Datenübernahme: Stammdaten aus Excel oder CSV, Fotos als ZIP. Beim Pilot-NLZ haben wir über 150 Akten aus dem Altsystem angereichert und 242 Dokumente in die Mediathek migriert.

Wie lange dauert das Onboarding?

Beim Pilot-NLZ waren es wenige Wochen von der ersten Datei bis zum laufenden Betrieb, inklusive Datenübernahme. Der Aufwand hängt vor allem an der Qualität eurer Bestandsdaten.

Was braucht unser Verein an eigener IT?

Einen Browser. Hosting, Updates und Betrieb übernehmen wir auf Servern in Deutschland. Wer eigene Infrastruktur und strenge Vorgaben hat, betreibt die Plattform On-Premise.

Läuft die Plattform im Look unseres Vereins?

Ja, White-Label je Verein: Logo, Farben und Name des Assistenten kommen von euch. Die Plattform tritt als euer System auf, nicht als fremdes Werkzeug.

Wie sichert ihr die Qualität ab?

Über 700 automatisierte Tests laufen vor jeder Auslieferung, darunter die Sperren für Gesundheitsdaten und die Team-Zuordnung der Rollen.

Gibt es eine zentrale Dokumentenablage?

Ja, die Mediathek: Dokumente je Verein und je Spieler, mit Rechte-Stufen. Sensible Dokumente wie Zeugnisse sehen nur Admins. Beim Pilot-NLZ wurden 242 Dokumente aus dem Altsystem übernommen.

Pakete & Konditionen

Was kostet SportsPirates?

Wir nennen keinen Listenpreis, weil der Umfang den Preis bestimmt: Zahl der Teams, gebuchte Module, KI-Kontingente und die Frage Cloud oder On-Premise. Nach einem Gespräch bekommt ihr ein schriftliches Angebot mit klaren Posten.

Was ist die Kabine-Warteliste?

Kabine ist die geplante schlanke Ausgabe für Amateur-Teams unterhalb des NLZ-Betriebs, ohne Medizin-Modul und mit kleinerem KI-Kontingent. Wer auf der Warteliste steht, bekommt Bescheid, sobald es losgeht. Eine kurze Mail genügt für den Eintrag.

Können wir selbst hosten?

Ja. Es gibt eine On-Premise-Option auf eurer eigenen Infrastruktur. Dazu White-Label je Verein, damit die Plattform im Auftritt eures Vereins läuft.

Datenschutz kompakt

Einwilligungs-Sperren

Gesundheitsdaten öffnen sich erst mit aktiver Einwilligung nach Art. 9 DSGVO. Ohne sie bleibt das Feld zu, auch für Admins.

Hosting Deutschland

Die Daten liegen auf Servern in Deutschland. Wer will, betreibt die Plattform On-Premise auf eigener Infrastruktur.

Audit-Log

Jeder Zugriff auf Spielerdaten wird protokolliert. Wer wann was gesehen hat, lässt sich jederzeit nachvollziehen.

Löschkaskade

Verlässt ein Spieler das NLZ, entfernt die DSGVO-Löschkaskade seine Daten aus allen verbundenen Bereichen.

Einordnung

Der Zuschnitt ist Absicht. SportsPirates ersetzt weder DFBnet noch die Mitgliederverwaltung, weil ein NLZ dort keine Lücke hat. Die Lücke liegt zwischen den Systemen: Spielerakten in Ordnern, Belastungsdaten in Einzeldateien, Scouting im Kopf des Trainers. Genau diese Arbeit bündelt die Plattform.

Import statt Schnittstellen-Zwang. GPS-Daten aus Polar, Catapult oder STATSports kommen als CSV- oder Excel-Export in die Plattform. Das klingt unspektakulär, hat aber einen Grund: Ein NLZ soll keine Live-API-Verträge abschließen müssen, um mit seinen eigenen Daten arbeiten zu können.

Relevant für die Lizenzierung. Anhang V der DFL-Lizenzierungsordnung fordert eine Datenbank für Spieler-, Medizin-, Schul- und Scouting-Daten sowie eine Belastungssteuerung. Diese Bereiche deckt die Plattform ab, mit Einwilligungs-Prüfung an jedem Lesepfad.

Geprüft, bevor es zu euch kommt. Über 700 automatisierte Tests laufen vor jeder Auslieferung, darunter die Sperren für Gesundheitsdaten und die Team-Zuordnung der Rollen.

PILOT-NLZ · REGIONALLIGA

Stand im Betrieb

Zahlen aus dem laufenden Einsatz beim Pilot-NLZ, keine Projektionen.

250+
Spielerakten
242
Dokumente migriert
38
KI-Werkzeuge
700+
Automatisierte Tests

Weiterlesen

Noch offen?

Schreib uns direkt.

Eure Frage fehlt hier? Dann gehört sie vermutlich in ein Gespräch. Antwort kommt von den Leuten, die die Plattform bauen.

Gespräch anfragen